Schlimmes

Schlimmes

Vielfach besteht die Ansicht, Tierschutz bedeute, sich possierliche Tierchen in Haus und Garten zu holen, sie gut zu ernähren und kräftig zu streicheln....

Hier geben wir Gelegenheit, den Blick zu erweitern. Zu sehen sind menschliche Abgründe, die auf Kosten der Hilflosen gehen.

Dies ist die Unterkunft von mehreren - zig Kaninchen.

Kaninchenunterkunft

 

 

 

 

Im Vordergrund ist undefinierbarer Abfall - im Hintergrund eines der Kaninchen im Käfig

Stallunrat

 

 

 

 

 

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

KaninchenVon Geschwüren, Krankheit und Infektionen gepeinigt, kaum noch zu einer Bewegung fähig

 

 

 

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

Kaninchenkrallen

Jeder einzelne Zeh wird durch eine unausweichliche Kraft in eine unnatürliche Position gedreht und gebogen, und zwar 24 Stunden eines jeden Tages.

 

 

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

Kaninchenzähne

Seit wievielen Wochen mag das Fressen schon nicht mehr möglich sein? Selbst ins lebende Gewebe wächst einer der Zähne hinein.

 

 

 

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

Kaninchenafter

 

 

 

After und Darm sind von Kot verstopft.

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

 

 

verdrehter Kaninchenfuß

Unten rechts ist die Sohle des linken Hinterfußes zu erkennen. Deutlich anders ist der rechte Hinterfuß. Ein Beindurchbruch wurde nicht behandelt. Aus nicht nachvollziebaren Umständen hat sich der gebrochene Fuß dann noch um fast 180° gedreht und ist in der falschen Position angewachsen. Die Fußsohle zeigt nun nach oben - der eigentliche Fußrücken wird zum Laufen belastet.

 

 

 

Es geht jedoch weiter...

 

 

Kaninchennase

Hinter diesem Klumpen von Schmutz und Eiter verbirgt sich eine Kaninchennase.

 

 

 

 

 

 

 

 

vereiterte Kaninchennase

Die kleinen Bläschen verraten, dass es auch im Innern dieses Kaninchenschnäuzchen erheblich krankhaft verändert ist. Tatsächlich sind Nase, Zähne, Zunge, Gaumen, Zahnfleisch, Schleimhäute, Knochen ein verklumpter Eiterherd.

 

 

 

 

 

 

Viele der Kaninchen waren bei ihrer Rettung dem Tod näher als dem Leben, es haben nicht alle überlebt.
Über mehrere Wochen benötigen die Überlebenden engmaschige ärztliche Versorgung und intensive Pflege. Wunden müssen immer wieder gereinigt und desinfiziert werden, Medikamente, Nahrung und Wasser müssen mittels einer Spritze, zum Teil im Zwei-Stunden-Takt verabreicht werden.
Trotz aller Bemühungen werden die meisten von ihnen nie wieder gänzlich genesen, aber sie verdienen ein bestmögliches Leben in Gemeinschaft und Geborgenheit.

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